Neues aus dem Normenwerk

DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE

03.2011

DIN EN 61000-6-3 (VDE 0839-6-3):2011-09

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Teil 6-3: Fachgrundnormen - Störaussendung für Wohnbereich, Geschäfts- und Gewerbebereiche sowie Kleinbetriebe (IEC 61000-6-3:2006 + A1:2010)
Deutsche Fassung EN 61000-6-3:2007 + A1:2011

Diese Norm enthält die Deutsche Fassung der Europäischen Norm EN 61000-6-3:2007 + Al:2010, die die Internationale Norm IEC 61000-6-3:2006 und ihre Änderung 1:2010 übernimmt. Sie enthält Anforderungen zur Störaussendung im Frequenzbereich 0 Hz bis 400 GHz von elektrischen und elektronischen Geräten, die für eine Benutzung im Wohnbereich, in Geschäfts- und Gewerbebereiche sowie in Kleinbetrieben vorgesehen sind, soweit für diese Geräte keine spezifischen Produkt- oder Produktfamiliennormen zur Störaussendung bestehen.

Hierfür legt sie anschlussbezogen die entsprechenden Grenzwerte der Störaussendung, sowie - durch Verweisung auf als Grundnormen verwendete Normen die zugehörigen Messverfahren fest. Die Festlegungen gelten für das Gehäuse sowie Wechsel- und Gleichstrom-Netzanschlüsse und Telekommunikations- beziehungsweise Netzwerkanschlüsse des zu prüfenden Geräts, sofern der entsprechende Anschluss vorhanden ist.

Gegenüber der vorhergehenden Norm wurden die normativen Verweisungen ergänzt beziehungsweise aktualisiert. Ferner wurden die Anforderungen anschlussbezogen in separate Tabellen aufgeteilt und Grenzwerte für die über das Gehäuse abgestrahlte Störfeldstärke im Frequenzbereich von 1 GHz bis 6 GHz wurden in Tabelle 1 ergänzt.

Des Weiteren wurden Anforderungen eingeführt, die auf der Messung in weiteren, parallel anwendbaren Messmitteln beruhen. Hierbei handelt es sich um Messungen in TEM-Wellenleitern auf der Grundlage des in der IEC 61000-4-20 beschriebenen Verfahrens sowie um Messungen in Vollabsorberräumen (FAR) auf der Basis der in der Reihe CISPR 16 für die Messgeräte und das Messverfahren getroffenen Festlegungen.

Zu diesem Zweck wurde auch der Abschnitt 10 aufgenommen, der Festlegungen zur Vorgehensweise enthält, wenn für die Ermittlung, ob ein Prüfling eine bestimmte Anforderung einhält, eine Auswahl an Messverfahren angeboten wird, beziehungsweise wie bei Wiederholungsprüfungen verfahren werden sollte. Weiterhin wurden die Festlegungen zur Behandlung der Messgeräteunsicherheit geändert.

DIN EN 61000-6-4 (VDE 0839-6-4):2011-09

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Teil 6-4: Fachgrundnormen – Störaussendung für Industriebereiche (IEC 61000-6-4:2006+A1:2010)
Deutsche Fassung EN 61000-6-4:2007+A1:2011

Diese Norm enthält die Deutsche Fassung der Europäischen Norm EN 61000-6-4:2007+A1:2010, die die Internationale Norm IEC 61000-6-4:2010 und ihre Änderung 1:2010 übernimmt.

Sie enthält Anforderungen zur Störaussendung im Frequenzbereich 0 Hz bis 400 GHz von elektrischen und elektronischen Geräten, die für eine Benutzung in Industriebereichen vorgesehen sind, soweit für diese Geräte keine spezifische Produkt- oder Produktfamiliennormen zur Störaussendung bestehen.

Hierfür legt sie anschlussbezogen die entsprechenden Grenzwerte der Störaussendung, sowie – durch Verweisung auf als Grundnormen verwendete Normen- die zugehörigen Messwerte fest. Die Festlegungen gelten für das Gehäuse sowie Wechsel-Netzanschlüsse und Telekommunikationsbzw. Netzwerkanschlüsse des zu prüfenden Gerätes, sofern der entsprechende Anschluss vorhanden ist.

Gegenüber der vorhergehenden Norm wurden die normativen Verweisungen ergänzt bzw. aktualisiert. Ferner wurden die Anforderungen anschlussbezogen in seperaten Tabellen aufgeteilt und Grenzwerte für die über das Gehäuse abgestrahlte Störfeldstärke im Freuquenzbereich von 1 GHz bis 6 GHz wurden in Tabelle 1 ergänzt.

Desweiteren wurden Anforderungen eingeführt, die auf der Messung in weiteren, parallel anwendbaren Messmitteln beruhen. Hierbei handelt es sich um Messungen in TEM-Wellenleitern auf der Grundlage des in der IEC 61000-4-20 beschriebenen Verfahrens sowie um Messungen in Vollabsorberräumen (FAR) auf der Basis der in der Reihe CISPR 16 für die Messgeräte und das Messverfahren getroffenen Festlegungen.

Zu diesem Zweck wurde auch der Abschnitt 10 aufgenommen, der Festlegungen zur Vorgehensweise enthält, wenn für die Ermittlung, ob ein Prüfling eine bestimmte Anforderung einhält, eine Auswahl an Messverfahren angeboten wird, bzw. wie bei Wiederholungsprüfungen verfahren wird. Weiterhin wurden die Festlegungen zur Behandlung der Messgeräteunsicherheit geändert.

DIN EN 50383 (VDE 0848-383):2011-06

Merkmale der Spannung in öffentlichen Elektrizitätsversorgungsnetzen;
Deutsche Fassung EN 50160:2010 + Cor. :2010

Diese Norm enthält die Deutsche Fassung der Europäischen Norm EN 50160:2010 mit Angaben zu den Merkmalen der Spannung in öffentlichen Nieder-, Mittel- und Hochspannungsverteilnetzen.

Dabei werden folgende Merkmale berücksichtigt: Höhe und Frequenz der Spannung, langsame und schnelle Spannungsänderungen sowie Flicker, Einbrüche sowie kurze und lange Unterbrechungen der Spannung, zeitweilige netzfrequente Überspannungen sowie transiente Überspannungen zwischen Außenleitern und Erde, Spannungsunsymmetrie, Oberschwingungen, Zwischenharmonische und Netz-Signalübertragungsspannungen auf der Versorgungsspannung, wobei nicht zu allen Merkmalen Werte angegeben werden können.

Die angegebenen Werte gelten für den Normalbetrieb der jeweiligen Netze und nicht für von den normalen Betriebsbedingungen abweichende Betriebsbedingungen, wie vorübergehende Versorgungsmaßnahmen und Ausnahmesituationen.

Sie dienen hierbei nicht als Werte der Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) und nicht der Festlegung von Anforderungen in Produktnormen und sind auch nicht dafür vorgesehen, zur Festlegung von Anforderungen in Produktnormen oder in Installationsnormen verwendet zu werden.

Das Betriebsverhalten eines (angeschlossenen) Gerätes kann beeinträchtigt werden, wenn Letzteres Versorgungsbedingungen ausgesetzt ist, die nicht in der Produktnorm des Gerätes berücksichtigt sind.

Die Norm wurde gegenüber ihrer vorhergehenden Ausgabe umstrukturiert, wobei die einzelnen Phänomene in andauernde Phänomene und in Spannungsereignisse unterteilt werden. Weiterhin wurden Angaben für Hochspannungsnetze mithilfe eines neuen Abschnitts 6 aufgenommen, wobei Grenzwerte für Oberschwingungen und Spannungsunsymmetrie lediglich als Anhaltswerte genannt werden, da gegenwärtig neue Übersichtsmessungen in mehreren europäischen Staaten stattfinden und die wesentlichen Ergebnisse dieser Messung zunächst abgewartet werden, bevor die Festlegung von Grenzwerten in Erwägung gezogen wird.

Ferner wurden für Nieder- und Mittelspannungsnetze Angaben zu Spannungsüberhöhungen und zu Spannungsänderungen für solche Netze, die keine Verbindung zu einem Übertragungsnetz haben, ergänzt.

Des Weiteren wird nun anstelle einer festen Angabe auf für Spannungseinbrüche beziehungsweise für Spannungsüberhöhungen festgelegte Schwellenwerte Bezug genommen und Anhaltswerte werden im neuen Anhang B angegeben.

DIN EN 61000-3-12 (VDE 0838-12):2011-01 (Entwurf)

Grundnorm für die Berechnung und Messung der elektromagnetischen Feldstärke und SAR in Bezug auf die Sicherheit von Personen in elektromagnetischen Feldern von Mobilfunk- Basisstationen und stationären Teilnehmergeräten von schnurlosen Telekommunikationsanlagen (110 MHz bis 40 GHz);
Deutsche Fassung EN 50383:2010

Diese Norm enthält die Deutsche Fassung der Europäischen Norm EN 50383:2010 mit Festlegungen zur Ermittlung der von Mobilfunk-Basisstationen und stationären Teilnehmergeräten von schnurlosen Telekommunikationsanlagen verursachten elektromagnetischen Feldstärke und spezifischen Absorptionsrate (SAR) im Frequenzbereich von 110 MHz bis 40 GHz in Bezug auf die Sicherheit von Personen in elektromagnetischen Feldern.

Zweck dieser Norm ist, das Verfahren zum Nachweis der Einhaltung der Referenzwerte für das elektromagnetische Feld beziehungsweise der Basisgrenzwerte für die spezifische Absorptionsrate (SAR) durch die von dieser Norm erfassten Einrichtungen festzulegen. Die Beschreibung der Ermittlungsverfahren und Spezifikationen zum Messphantom sind in dieser Norm enthalten, wobei nun auf die EN 62209-2:2010 verwiesen wird.

Gegenüber der vorhergehenden Norm wurden die messtechnischen Festlegungen ferner von 3 GHz auf 6 GHz erweitert.

DIN EN 61000-3-2 Berichtigung 1

(VDE 0838-2 Berichtigung 1):2011-06 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Teil 3-2: Grenzwerte - Grenzwerte für Oberschwingungsströme (Geräte-Eingangsstrom kleiner gleich 16 A je Leiter)
(IEC 61000-3-2:2005 + A1:2008 + A2:2009)
Deutsche Fassung EN 61000-3-2:2006 + A1:2009 + A2:2009

Diese Berichtigung ersetzt in DIN EN 61000-3-2 (VDE 0838-2): 2010-03, 7.3 b) und C.5.3 an entsprechenden Stellen den Begriff „Beleuchtungsregler" durch „Vorrichtung zur Helligkeitssteuerung". Die Norm enthält Festlegungen zur Begrenzung der Oberschwingungsströme, die von elektrischen und elektronischen Geräten mit einem Eingangsstrom < 16 A je Leiter, die zum Anschluss an ein öffentliches Niederspannungs-Stromversorgungsnetz vorgesehen sind, in Letzterem verursacht werden.

DIN EN 61000-6-2 Berichtigung 1

(VDE 0839-6-2 Berichtigung 1):2011-06 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Teil 6-2: Fachgrundnormen - Störfestigkeit für Industriebereiche (IEC 61000-6-2:2005);
Deutsche Fassung EN 61000-6-2:2005
Berichtigung zu DIN EN 61000-6-2 (VDE 0839-6-2):2006-03

Diese Berichtigung zur DIN EN 61000-6-2 (VDE 0839-6-2):2006-03 ergänzt den Anhang ZZ in dieser Norm, der mithilfe des CENELEC-Cor. :2005 zu EN 61000-6-2:2005 zur EN ergänzt wurde.

Die Norm enthält Anforderungen zur Störfestigkeit im Frequenzbereich 0 Hz bis 400 GHz von elektrischen und elektronischen Geräten (Einrichtungen), die für eine Benutzung im Industriebereich oder zum Anschluss an ein industrielles Stromversorgungsnetz vorgesehen sind.

Die Fundstelle der Berichtigung wurde mit der Bezeichnung EN 61000-6-2:2005/AC:2005 erstmals am 11. 11. 2010 im Amtsblatt der Europäischen Union unter dem Dach der EMV-Richtlinie angekündigt.

DIN EN 62586 (VDE 0415):2011-05 (Entwurf)

Geräte zur Überwachung der Spannungsqualität in Versorgungssystemen (IEC 85/377/CD:2010)

Dieser Norm-Entwurf spezifiziert Produkteigenschaften und Anforderungen an das Betriebsverhalten von Messgeräten, deren Funktionen das Messen, Überwachen und/oder Überprüfen von Netzqualitätskenngrößen in Versorgungsnetzen beinhalten und deren Messmethoden (Klasse A oder Klasse S) in der IEC 61000-4-30 definiert sind.

Diese Anforderungen sind verwendbar in ein-, zwei- und dreiphasigen Wechselstrom-Versorgungsnetzen mit 50 Hz oder 60 Hz.

DIN EN 617:2011-06

Stetigförderer und Systeme - Sicherheits- und EMV-Anforderungen an Einrichtungen für die Lagerung von Schüttgütern in Silos, Bunkern, Vorratsbehältern und Trichtern
Deutsche Fassung EN 617:2001+A1:2010

Diese Norm konkretisiert einschlägige Anforderungen von Anhang 1 der EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG an erstmals im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) in Verkehr gebrachte Maschinen, um den Nachweis der Übereinstimmung mit diesen Anforderungen zu erleichtern.

Ab dem Zeitpunkt ihrer Bezeichnung als harmonisierte Norm im Amtsblatt der Europäischen Union kann der Hersteller bei ihrer Anwendung davon ausgehen, dass er die von der Norm behandelten Anforderungen der Maschinenrichtlinie eingehalten hat (so genannte Vermutungswirkung).

Diese Europäische Norm 1 behandelt technische Anforderungen, um Gefährdungen zu minimieren. Diese Gefährdungen können während des Betriebs und der Wartung von Einrichtungen zur Lagerung von Schüttgütern in Silos, Bunkern, Vorratsbehältern und Trichtern und ihren angebauten Eintritts- und Austrittsorganen entstehen, wenn diese Tätigkeiten nach den Angaben des Herstellers oder dessen autorisierten Bevollmächtigen durchgeführt werden.

Diese Norm befasst sich mit der sicherheitsrelevanten technischen Verifikation während der Inbetriebnahme. Die Sicherheitsanforderungen und/oder Maßnahmen dieser Norm sind auf Geräte anzuwenden, die in allen Umgebungen betrieben werden. Allerdings erfordert der Einsatz unter erschwerten Bedingungen die Berücksichtigung zusätzlicher Gefährdungsanalysen und Sicherheitsmaßnahmen, zum Beispiel niedrige oder hohe Temperaturen außerhalb des Anwendungsbereichs von EN 60204-1, korrosive Umgebungen, starke magnetische Felder, radioaktive Bedingungen und zu lagernde Schüttgüter einschließlich ihres Fließverhaltens, die aufgrund ihrer Beschaffenheit gefährliche Situationen hervorrufen könnten.

Diese Europäische Norm behandelt die technischen Anforderungen an elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Diese Norm beinhaltet die Deutsche Fassung der vom Technischen Komitee CEN/TC 148 „Stetigförderer und Systeme - Sicherheit" im Europäischen Komitee für Normung (CEN) ausgearbeiteten EN 617:2001+A1:2010.

  • Gegenüber der DIN EN 617:2002-05 sind folgende Änderungen vorgenommen worden: Die Norm wurde im Hinblick auf die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG geändert und angepasst.

  • Änderung des Anhangs ZA mit Bezug auf die neue Richtlinie Elektromagnetische Verträglichkeit 2004/108/EG.

  • Änderung des Anhangs ZB mit Bezug auf die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.

Die nationalen Interessen bei der Erarbeitung werden vom Ausschuss NA 060-22-31 AA „Stetigförderer" im Fachbereich „Fördertechnik" des Normenausschusses Maschinenbau (NAM) im DIN wahrgenommen.

Vertreter der Hersteller und Anwender von Stetigförderern sowie der Berufsgenossenschaften sind an der Erarbeitung beteiligt.

DIN EN 618:2011-06

Stetigförderer und Systeme - Sicherheits- und EMV-Anforderungen an mechanische Fördereinrichtungen für Schüttgut ausgenommen ortsfeste Gurtförderer
Deutsche Fassung EN 618:2002+A1:2010

Diese Norm konkretisiert einschlägige Anforderungen von Anhang I der EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG an erstmals im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) in Verkehr gebrachte Maschinen, um den Nachweis der Übereinstimmung mit diesen Anforderungen zu erleichtern.

Ab dem Zeitpunkt ihrer Bezeichnung als harmonisierte Norm im Amtsblatt der Europäischen Union kann der Hersteller bei ihrer Anwendung davon ausgehen, dass er die von der Norm behandelten Anforderungen der Maschinenrichtlinie eingehalten hat (so genannte Vermutungswirkung).

Diese Norm behandelt die technischen Anforderungen, um Gefährdungen zu minimieren. Diese Gefährdungen können während des Betriebs und der Wartung von Stetigförderern, die für die Förderung von Schüttgut von der(den) Be- zu der (den) Entladestelle(n) konstruiert wurden, entstehen.

Im Allgemeinen gilt sie auch für Einrichtungen, die in Maschinen eingebaut oder an Maschinen angebracht werden. Diese Norm behandelt die technischen Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit. Diese Norm beinhaltet die Deutsche Fassung der vom Technischen Komitee CEN/TC 148 „Stetigförderer und Systeme - Sicherheit" im Europäischen Komitee für Normung (CEN) ausgearbeiteten EN 618:2002+A1:2010.

Gegenüber der DIN EN 618:2002-08 sind folgende Änderungen vorgenommen worden: Die Norm ist im Hinblick auf die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG geändert und angepasst. Änderung des Anhangs ZA mit Bezug auf die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Änderung des Anhangs ZB mit Bezug auf die neue Richtlinie Elektromagnetische Verträglichkeit 2004/108/EG.

Die nationalen Interessen bei der Erarbeitung werden vom Ausschuss NA 060-22-31 AA „Stetigförderer" im Fachbereich „Fördertechnik" des Normenausschusses Maschinenbau (NAM) im DIN wahrgenommen. Vertreter der Hersteller und Anwender von Stetigförderern sowie der Berufsgenossenschaften sind an der Erarbeitung beteiligt.

DIN EN 50401/AA (VDE 0848-401/A1):2011-06 (Entwurf)

Produktnorm zum Nachweis der Übereinstimmung von stationären Einrichtungen für Funkübertragungen (110 MHz bis 40 GHz), die zur Verwendung in schnurlosen Telekommunikationsnetzen vorgesehen sind, bei ihrer Inbetriebnahme mit den Basisgrenzwerten oder den Referenzwerten bezüglich der Exposition der Allgemeinbevölkerung gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern;
Deutsche Fassung EN 50401:2006/FprAA:2011

Dieser Entwurf zur Änderung der EN 50401:2006 dient der Beseitigung der in der EN vorhandenen AAbweichungen in Bezug auf die Anwendung der Norm in Deutschland, Italien und der Schweiz durch die Aufnahme entsprechender Festlegungen in den Normtext.

Die EN enthält Festlegungen in Bezug auf die Sicherheit von Personen in der allgemeinen Öffentlichkeit gegenüber der Exposition durch elektromagnetische Felder von Mobilfunk-Basisstationen und stationären Teilnehmergeräten für schnurlose Telekommunikationsanlagen im Frequenzbereich von 110 MHz bis 40 GHz.

Zweck dieses Norm-Entwurfs ist, für die Inbetriebnahme dieser Geräte und Einrichtungen den Nachweis der Übereinstimmung mit den zutreffenden Basisgrenzwerten (spezifische Absorptionsrate (SAR)) beziehungsweise den Referenzwerten, die für die Sicherheit von Personen in hochfrequenten elektromagnetischen Feldern in der Europäischen Ratsempfehlung 1999/519/EEC festgelegt wurden, zu erbringen.

DIN EN 62132-2 (VDE 0847-22-2):2011-07

Integrierte Schaltungen - Messung der elektromagnetischen Störfestigkeit Teil 2: Messung der Störfestigkeit bei Einstrahlungen - TEM-Zellen- und Breitband-TEM-Zellenverfahren (IEC 62132- 2:2010)
Deutsche Fassung EN 62132-2:2011

Die vorliegende Internationale Norm legt ein Verfahren zur Messung der Störfestigkeit einer integrierten Schaltung (IC) gegen hochfrequente (HF) elektromagnetische Störstrahlung fest.

Der Frequenzbereich dieses Verfahrens reicht von 150 kHz bis 1 GHz oder wird durch die Grenzen der Kennwerte der TEM-Zelle festgelegt.

Eine ITEM-Zelle ist ein räumlich geschlossener TEM-Wellenleiter, oft eine rechteckige Koaxialleitung, in dem sich eine transversale elektromagnetische Welle ausbreitet, so dass ein definiertes Feld für Prüfzwecke erzeugt wird; dabei umschließt der Außenleiter den Innenleiter vollständig.

Dieses Verfahren wurde entwickelt, um eine Vorhersage des Risikos der elektromagnetischen Störung von integrierten Schaltungen unter dem Einfluss von Hochfrequenzfeldern zu ermöglichen.

Zukünftige Normen dieser Reihe tragen den angegebenen neuen allgemeinen Titel und werden als Messvorschrift für EMV in die entsprechende Reihe mit der VDE-Klassifikation 0847-22 aufgenommen.

Die Titel der bestehenden Normen dieser Reihe werden mit der nächsten Ausgabe aktualisiert und diese werden dann ebenfalls mit der VDE-Klassifikation 0847-22 in das VDE-Vorschriftenwerk aufgenommen.

DIN EN 60601-1-2 (VDE 0750-1-2):2011-07 (Entwurf)

Medizinische elektrische Geräte Teil 1-2: Allgemeine Festlegungen für die Sicherheit einschließlich der wesentlichen Leistungsmerkmale

Diese Ergänzungsnorm aus der Normenreihe spezifiziert die elektromagnetischen Störgrößen für medizinische
elektrische Geräte und medizinische elektrische Systeme.
Diese Geräte und Systeme müssen ohne Störung anderer Geräte und Systeme in den elektromagnetischen
Umgebungen, in denen sie entsprechend dem Hersteller eingesetzt werden können, die beschriebene
Sicherheit und Leistungsmerkmale einhalten.
Die Anwendung von Normen zur elektromagnetischen (Stör-)Aussendung ist besonders wichtig für den
Schutz von:

  • Sicherheitsdiensten

  • weiteren medizinischen elektrischen Geräten und medizinischen elektrischen Systemen

  • elektrischen Geräten, die keine ME-Geräte sind (zum Beispiel Rechnern)

  • Telekommunikationseinrichtungen (zum Beispiel Rundfunk/Fernsehempfängern, Telefonen, Funknavigation).

Frühere Ausgaben dieser Ergänzungsnorm erlaubten den Herstellern, geringere Störfestigkeits- Prüfpegel anzuwenden. Dies ist innerhalb der fünf in der vorliegenden Ergänzungsnorm festgelegten Kategorien für elektromagnetische Umgebungen nicht mehr der Fall.

Die vorliegende Ausgabe enthält auch einen neuen informativen Anhang mit einer Anleitung zum Erreichen der Störfestigkeit in Bezug auf die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) oder das EMVBetriebsverhalten. Aus praktischen Gründen werden nicht alle Phänomene elektromagnetischer Störungen berücksichtigt.

Hersteller von medizinischen elektrischen Geräten und medizinischen elektrischen Systemen müssen dies bei der Risikobeurteilung berücksichtigen und abschätzen, ob andere Phänomene elektromagnetischer Störungen ihr Produkt unsicher machen können.

Eine Anleitung zur Berücksichtigung der Problematik elektromagnetischer Störungen beim Risikomanagement- Prozess ist ebenfalls enthalten.

Diese Ergänzungsnorm beruht auf bestehenden lEC-Normen, die von SC 62A, TC 77 (Elektromagnetische Verträglichkeit zwischen elektrischen Geräten einschließlich Netzen), ISO (Internationale Organisation für Normung) und CISPR (Internationales Sonderkomitee für Funkstörungen) erstellt wurden.

DIN EN 61000-4-25/A1 (VDE 0847-4-25/Al):2011-08 (Entwurf)

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Teil 4-25: Prüf- und Messverfahren - Prüfung der Störfestigkeit von Einrichtungen und Systemen gegen HEMP-Stör-größen (IEC 77C/207/CDV:2011)
Deutsche Fassung EN 61000-4-25:2002/FprA1:2011

Dieser Entwurf enthält die Deutsche Fassung des Europäischen Änderungs-Entwurfs EN 61000-4- 25:2002/FprA1:2001 und ist identisch mit dem Entwurf der Änderung l der Internationalen Norm IEC 61000-4-25:2001.

Die zu ändernde Norm enthält Festlegungen zur Prüfung der Störfestigkeit von Einrichtungen und Systemen gegen HEMP-Störgrößen. Solche hochfrequenten impulsförmige Störgroßen können als Folge eines in großer Höhe stattfindenden nuklearen Vorfalls stattfinden, sollte es einmal nicht gelingen, dieses zu verhindern.

Der Norm-Entwurf legt Bereiche von Prüfschärfegraden (Prüfpegeln) und Prüfverfahren zur Störfestigkeit gegen transiente leitungsgeführte und gestrahlte Störgrößen fest. Festlegungen für die Prüfeinrichtung und den Prüfaufbau der Geräte, die Durchführung der Prüfung, die Kriterien für das Bestehen/Nicht-Bestehen der Prüfung und den Prüfbericht sind in der zu ändernden Norm ebenfalls definiert.

Diese Prüfungen sind dafür vorgesehen, die Störfestigkeit von elektrischen und elektronischen Einrichtungen (Betriebsmitteln, Systemen) zu zeigen, wenn Letztere gestrahlten und leitungsgeführten HEMP-Störgrößen ausgesetzt sind.

Gegenüber der l bestehenden Norm sind nun Änderungen vorgesehen, die sich aufgrund der 2005 erfolgten Veröffentlichung der IEC 61000-4-33, die Verfahren zur Messung von transienten elektromagnetischen Störgrößen mit hoher Leistung beschreibt, ergeben. Ferner ist vorgesehen, die bisherige Verweisung auf die IEC 61000-4-12 in eine Verweisung auf die IEC 61000-4-18 umzustellen, welche mittlerweile die Festlegungen zur Prüfung der Störfestigkeit gegen gedämpfte Schwingungen übernommen hat.

DIN EN 61400-1 (VDE 0127-1):2011-O8

Windenergieanlagen Teil 1: Auslegungsanforderungen (IEC 61400-1:2005 + A1:2010)
Deutsche Fassung EN 61400-1:2005 + A1:2010

Dieser Teil der EN 61400 behandelt die wesentlichen Auslegungsanforderungen zur Sicherstellung der technischen Integrität von Windenergieanlagen (WEA). Der Zweck der Norm besteht darin, für ein angemessenes Schutzniveau gegen Schäden aus Risiken während der geplanten Lebensdauer zu sorgen.

VG 95375-40:2011-08

Elektromagnetische Verträglichkeit - Grundlagen und Maßnahmen für die Entwicklung und Konstruktion von Systemen und Geräten Teil 40: Schirmung; Text Deutsch und Englisch

Bei der vorliegenden Norm handelt es sich um eine Grundnorm für den Bereich „Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)". Zuständig für die Norm ist das Gremium NA 140-00-20 AA „Elektromagnetische Verträglichkeit" der Normenstelle Elektrotechnik (NE) im DIH.

Die Norm gilt für neu zu entwickelnde und neu zu beschaffende Systeme und Geräte für die Bundeswehr. Die in der Norm angegebenen Grundlagen und Hinweise sollen dem Entwickler helfen, die Schirmungseigenschaften zu beurteilen und durch konstruktive Maßnahmen eine optimale Schirmdämpfung zu erreichen.

DIN EN 55016-1-1 (VDE 0876-16-1-1):2011-06

Anforderungen an Geräte und Einrichtungen sowie Festlegung der Verfahren zur Messung der hochfrequenten Störaussendung (Funkstörungen) und Störfestigkeit - Teil 1-1: Geräte und Einrichtungen zur Messung der hochfrequenten Störaussendung (Funkstörungen) und Störfestigkeit -Messgeräte (IEC/CISPR 16-1-1:2010 + Al:2010);
Deutsche Fassung EN 55016-1-1:2010 + A1:2010

Diese Norm enthält die Deutsche Fassung der Europäischen Norm EN 55016-1-1:2010 + A1:2010 und ist identisch mit der Internationalen Norm IEC/CISPR 16-1-1:2010 und ihrer Änderung A1:2010.

Sie legt Anforderungen an Messgeräte zur Messung von hochfrequenten leitungsgeführten und gestrahlten Störaussendungen (Stör-Spannungen und -ströme sowie Störfeldstärken) im Frequenzbereich 9 kHz bis 18 GHz fest. Hierfür werden Messempfänger mit Quasispitzenwert-, Spitzenwert- und Mittelwert- Effektivwertdetektor, Spektrumanalysatoren, Suchlaufempfänger, Geräuschspannungsmessgeräte und Knackstöranalysatoren sowie neu aufgenommen - Messempfänger, die auf der Grundlage der Schnellen Fouriertransformation im Zeitbereich arbeiten (FFT-basierte Messempfänger) - spezifiziert.

Zu den grundlegenden Eigenschaften der Messgeräte, die in dieser Norm festgelegt werden, gehören die Eingangsimpedanz, die Messgenauigkeit bei Sinusspannungen, die Selektivität, das Anzeigeverhalten bei impulsförmigen Signalen, die Begrenzung von Intermodulationseffekten, Empfängerrauschen.

DIN EN 55016-1-4/A1 (VDE 0876-16-1/A1):2011-07 (Entwurf)

Anforderungen an Geräte und Einrichtungen sowie Festlegung der Verfahren zur Messung der hochfrequenten Störaussendung (Funkstörungen) und Störfestigkeit Teil 1-4: Geräte und Einrichtungen zur Messung der hochfrequenten Störaussendung (Funkstörungen) und Störfestigkeit -Antennen und Messplätze für Messungen der gestrahlten Störaussendung (IEC CIS/A/932/CDV:2010);
Deutsche Fassung EN 55016-1-4:2010/FprA1:2010

Dieser Entwurf enthält die Deutsche Fassung des Entwurfs der Änderung l zur Europäischen Norm EN 55016-1-4:2010 und ist identisch mit dem Entwurfs der Änderung 1 der Internationalen Norm IEC/CISPR 16-1-4 (Ausgabe 2010).

Die Norm legt Anforderungen an Antennen und Messplätze, die der Messung von hochfrequenten gestrahlten Störaussendungen (Störfeldstärken) im Frequenzbereich 9 kHz bis 18 GHz dienen, fest. Der Änderungs-Entwurf sieht u. a. vor, das Bezugsmessplatz Verfahren als alternatives Verfahren für die Kalibrierung des Messplatzes einzuführen.

Die ursprüngliche Methode beruht auf der Bestimmung der normierten Messplatzdämpfung unter Verwendung von abgestimmten Dipolen oder Breitbandantennen. Beim Bezugsmessplatz Verfahren wird der zu validierende Messplatz mit Hilfe von Breitbandantennen ausgemessen und die Abweichung der Messplatzdämpfung gegenüber einem als Bezugsmessplatz dienenden Bezugsmessplatz bestimmt.

Der Messplatzes gilt als geeignet, wenn die Abweichung der Messplatzdämpfung das Kriterium +/~4 dB erfüllt. In dem Entwurf werden der Messaufbau und das Messverfahren beschrieben. Ferner wird auf die Ermittlung der möglichen Ursachen eingegangen, wenn das Kriterium nicht erfüllt ist.

Des Weiteren beabsichtigt der Entwurf Angaben zur Messunsicherheit bei der Kalibrierung von Messplätzen einzuführen. Zu diesem Zweck ist die Schaffung eines neuen Anhangs G vorgesehen. Ferner ist beabsichtigt, den Inhalt der Norm umzustrukturieren. Hierbei wird der bisherige Anhang E gestrichen und dessen Festlegungen in den normativen Hauptteil übernommen.

DIN EN 55016-1-5/A1 (VDE 0876-16-l-5/A1):2011-08 (Entwurf)

Anforderungen an Geräte und Einrichtungen sowie Festlegung der Verfahren zur Messung der hochfrequenten Störaussendung (Funkstörungen) und Störfestigkeit Teil 1-5: Geräte und Einrichtungen zur Messung der hochfrequenten Störaussendung (Funkstörungen) und Störfestigkeit -Messplätze für die Antennenkalibrierung von 30 MHz bis 1000 MHz (CIS/A/934/CDV:2010)
Deutsche Fassung EN 55016-l-5:2004/FprA1:2010

Dieser Entwurf enthält die Deutsche Fassung des Entwurfs der Änderung 1 zur Europäischen Norm EN 55016-1-5:2004 und ist identisch mit dem Entwurf der Änderung 1 der Internationalen Norm CISPR 16- 1-5 (Ausgabe 2003).

Er sieht vor, das sogenannte Bezugsmessplatzverfahren als alternatives Verfahren für die Validierung von Messplätzen in die vorgenannte Norm einzuführen.

Beim Bezugsmessplatzverfahren wird der zu validierende Messplatz mit Hilfe von Breitbandantennen ausgemessen und die Abweichung der Messplatzdämpfung gegenüber einem als Bezugsmessplatz dienenden Bezugsmessplatz bestimmt.

Zu diesem Zweck ist auch vorgesehen, die Definitionen „Einfügungsdämpfung eines Messplatzes" und „Bezugsmessplatz" einzuführen. Ferner ist geplant, den Abschnitt 4.7 zum Thema „Eignungsprüfung eines Messplatzes für Bezugsmessungen" nun mit Festlegungen zu versehen.

Die entsprechenden Festlegungen befinden sich in der Norm noch in Vorbereitung. Des Weiteren ist beabsichtigt, beispielhafte Werte für die Messplatzdämpfung mit Hilfe des neuen Abschnitts C.2.4 zu ergänzen. Schließlich soll die Verweisung auf die CISPR 16-1-4 auf die neue Ausgabe (2010) aktualisiert werden.

Der Norm-Entwurf legt Anforderungen an Messplätze, die zur Kalibrierung von Antennen für Messungen der hochfrequenten gestrahlten Störaussendung im Frequenzbereich 30 MHz bis 1 GHz verwendet werden, fest.

DIN EN 55016-2-1 (VDE 0877-16-2-1):2011-09

Anforderungen an Geräte und Einrichtungen sowie Festlegung der Verfahren zur Messung der hochfrequenten Störaussendung (Funkstörungen) und Störfestigkeit Teil 2-1: Verfahren zur Messung der hochfrequenten Störaussendung (Funkstörungen) und Störfestigkeit - Messung der leitungsgeführten Störaussendung (CISPR 16-2-1:2008 + A1:2010)
Deutsche Fassung EN 55016-2-1:2009 + Al:2011

Diese Norm enthält die Deutsche Fassung der Europäischen Norm EN 55016-2-1:2009+A1:2011 und ist identisch mit der Internationalen Norm CISPR 16-2-2:2010 und ihrer Änderung 1:2010. Sie enthält Anforderungen an das Messverfahren für die hochfrequente leitungs-geführte Störaussendung (Störspannungen und Störströme) von Geräten und Einrichtungen, insbesondere im Frequenzbereich 9 kHz bis 30 MHz.

Die Messung erfolgt an den entsprechenden Anschlüssen, wie zum Beispiel Stromversorgungs- und Telekommunikationsanschlüssen des Geräts beziehungsweise der Einrichtung. In der vorliegenden Norm werden die erforderlichen Definitionen gegeben und die Arten der zu messenden Störgrößen werden dargestellt.

Dann werden der Anschluss und die Anordnung der Messeinrichtung, die allgemeinen Messanforderungen und -bedingungen, der Messaufbau und so weiter beschrieben und Festlegungen zur Interpretation der Messergebnisse werden gegeben.

Messungen können auf dem Freifeldmessplatz oder alternativ in geschirmten Räumen stattfinden. Ferner werden Anforderungen an automatische Messungen spezifiziert. In der Norm werden auch Betrachtungen zur Reduzierung der Messzeit angestellt und hierfür Anleitungen gegeben. Gegenüber der vorhergehenden Ausgabe wurden Festlegungen zur Messung der lei-tungsgeführten Störaussendung unter Verwendung von FFT-basierten Messgeräten aufgenommen.

Ferner wurden Definitionen der Begriffe „Messung" und „Prüfung" eingeführt und hierzu auf das Internationale Elektrotechnische Wörterbuch (IEV) beziehungsweise das Internationale Metrologische Wörterbuch (VIM) Bezug genommen sowie die Definition des Begriffs „Bewertung" durch eine mehrteilige Definition ersetzt. Weiterhin wurde der Effektivwert-Mittelwert-Detektor in der Liste der Detektorfunktionen in 4.3 ergänzt.

Des Weiteren wurden so genannte regulatorische Aussagen („Bei Meinungsverschiedenheiten" und „besitzt Vorrang") aus der Anmerkung 1 zum Bild 6 und aus 7.5.1 und 7.5.2.2 entfernt. Ferner wurde die Anmerkung am Schluss von 7.4.1 zum Thema mäanderförmige Bündelung von Kabeln gestrichen. Schließlich wurde der Anhang F mit Festlegungen zur Bestimmung der Eignung von Spektrumanalysatoren für Konformitätsmessungen aufgenommen.

Den EMV-Produktgremien wird empfohlen, die entsprechenden Festlegungen der Normenreihe CISPR 16 beziehungsweise EN 55016 zu Messgeräten, -verfahren und zur Messunsicherheit bei ihren Festlegungen zur Messung von hochfrequenten Störaussendungen (Funkstörungen) zu beachten.

DIN EN 55016-2-2 (VDE 0877-16-2-2):2011-09

Anforderungen an Geräte und Einrichtungen sowie Fest-Legung der Verfahren zur Messung der hochfrequenten Störaussendung (Funkstörungen) und Störfestigkeit
Teil 2-2: Verfahren zur Messung der hochfrequenten Störaussendung (Funkstörungen) und Störfestigkeit - Messung der Störleistung (CISPR 16-2-2:2010)
Deutsche Fassung EN 55016-2-2:2011

Diese Norm enthält die Deutsche Fassung der Europäischen Norm EN 55016-2-2:2011 und ist identisch mit der Internationalen Norm CISPR 16-2-2:2010. Sie enthält Anforderungen an das Messverfahren für die hochfrequente Störleistung im Frequenzbereich 30 MHz bis 1000 MHz. Die Messung erfolgt mit der Absorberzange, für die die Festlegungen in der CISPR 16-1-3 beziehungsweise EN 55016-1-3 beziehungsweise DIN EN 55016-1-3 (VDE 0876-16- 1-3) enthalten sind.

Diese mit der Absorberzange durchgeführte Messung fungiert als Ersatz zur Messung der Störfeldstärke. In der vorliegenden Norm werden die erforderlichen Definitionen gegeben und die Arten der zu messenden Störgrößen werden dargestellt. Dann werden der Anschluss und die Anordnung der Messeinrichtung, die allgemeinen Messanforderungen und -bedingungen, der Messaufbau und so weiter beschrieben und Festlegungen zur Interpretation der Messergebnisse werden gegeben. Messungen können auf dem Freifeldmessplatz oder alternativ in geschirmten Räumen stattfinden. Ferner werden Anforderungen an automatische Messungen spezifiziert. Gegenüber der vorhergehenden Ausgabe wurden Festlegungen zur Messung der Störleistung unter Verwendung von FFT-basierten Messgeräten aufgenommen.

Ferner wurden Definitionen der Begriffe „Messung" und „Prüfung" eingeführt und hierzu auf das Internationale Elektrotechnische Wörterbuch (IEV) beziehungsweise das Internationale Metrologische Wörterbuch (VIM) Bezug genommen, sowie die Definition des Begriffs „Bewertung" durch eine mehrteilige Definition ersetzt. Weiterhin wurde der Effektivwert-Mittelwert-Detektor in der Liste der Detektorfunktionen in 4.3 ergänzt. Den EMV-Produktgremien wird empfohlen, die entsprechenden Festlegungen der Normenreihe CISPR 16 beziehungsweise EN 55016 zu Messgeräten, -verfahren und zur Messunsicherheit bei ihren Festlegungen Messung von hochfrequenten Störaussendungen (Funkstörungen) zu beachten.

DIN EN 55016-4-2 (VDE 0876-16-4-2):2011-06 (Entwurf)

Anforderungen an Geräte und Einrichtungen sowie Festlegung der Verfahren zur Messung der hochfrequenten Störaussendung (Funkstörungen) und Störfestigkeit
Teil 4-2: Unsicherheiten, Statistik und Modelle zur Ableitung von Grenzwerten (Störmodell) - Messgeräte-Unsicherheit (IEC/CIS/A/942/FDIS:2011)
Deutsche Fassung FprEN 55016-4-2:2011

Dieser Entwurf legt das Verfahren fest, nach dem die Unsicherheit der Messausrüstung bei der Bestimmung der Übereinstimmung mit lEC/CISPR-Störaussendungsgrenzwerten zu berücksichtigen ist. Er legt das Verfahren fest, nach dem Messunsicherheiten bei der Bestimmung der Konformität mit lEC/CISPR-Grenzwerten zu berücksichtigen sind.

Ihr Inhalt ist auch relevant für EMV-Prüfungen, wenn die Interpretation der Ergebnisse und die daraus folgenden Entscheidungen durch die Unsicherheit der bei der Messung verwendeten Messeinrichtung beeinflusst wird.

  • Für die einzelnen Störaus-sendungs-Messverfahren in Bezug auf: leitungsgeführte Störgrößen an Stromversorgungs- sowie an Telekommunikationsanschlüssen
  • Störleistung
  • gestrahlte Störgrößen

werden in diesem Normentwurf die jeweilige Messunsicherheit UCI-SPR für die Durchführung der Messung auf verschiedenen Messplätzen (Freifeld, Halbabsorberkammer, Vollabsorberkammer) und unter Nutzung verschiedener Messmittel (Netznachbildung, Spannungstastköpfe, Stromzangen bei der Messung der leitungsgeführten Störaussendung) festgelegt, die unter Berücksichtigung der Unsicherheitsbeiträge von bei diesen Messungen eine Rolle spielenden Größen ermittelt wurde. Gegenüber der bisherigen Fassung der Norm werden nun eine Reihe von weiteren Verfahren in die Betrachtung leinbezogen.

Entsprechend diesem Entwurf muss die Unsicherheit der Messeinrichtung eines Prüflabors für die in ihm angesprochenen Unsicherheits-Eingangsgrößen ermittelt werden.

Wenn die bei der Messung im Labor auftretende Messunsicherheit kleiner oder gleich der Messunsicherheit UCISPR, gilt der Grenzwert als eingehalten, wenn er von keiner gemessenen Störgröße überschritten wird. Wenn lrgendeine gemessene Störgröße den Grenzwert überschreitet, gilt der Grenzwert in diesem Fall als nicht eingehalten.

Wenn die bei der Messung im Labor auftretende Messunsicherheit größer als die Messunsicherheit UCISPR ist, muss die gemessene Störaussendung zunächst um die Differenz aus der Messunsicherheit im Labor und die Messunsicherheit UCISPR erhöht und anschließend die vorstehende Bewertung durchgeführt werden.

In den Anhängen werden die in Frage kommenden Unsicherheitsbeiträge, die für die einzelnen Messverfahren allgemein gelten sowie die Unsicherheitsbeiträge, die für sie spezifisch sind, aufgeführt und die jeweilige Unsicherheitsbilanz unter Berücksichtigung der entsprechenden Beiträge wird ermittelt. Zu den einzelnen Beiträgen werden Erläuterungen mithilfe von Kommentaren gegeben, die auch Auskunft darüber geben, wie die Beiträge zustande gekommen sind.

Die Anhänge sind jedoch nicht als Schulungshandbuch für Anwender oder zum Kopieren bei der Erstellung von Unsicherheitsberechnungen gedacht. Hierfür sollten die Bezugsschriftstücke oder auch andere, weitläufig anerkannte Dokumente herangezogen werden, die bei den Literaturhinweisen genannt sind.

Den EMV-Produktgremien wird empfohlen, die entsprechenden Festlegungen der Normenreihe IEC/CISPR 16 beziehungsweise EN 55016 zu Messgeräten, -verfahren und zur Messunsicherheit bei ihren Festlegungen Messung von hochfrequenten Störaussendungen (Funkstörungen) zu beachten.

DIN EN 61000-4-20 (VDE 0847-4-20):2011-07

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) - Teil 4-20: Prüf- und Messverfahren - Messung der Störaussendung und Störfestigkeit in transversal-elektromagnetischen (TEM-)Wellenleitern
(IEC 61000-4-20:2010)
Deutsche Fassung EN 61000-4-20:2010

Diese Norm enthält die Deutsche Fassung der Europäischen Norm EN 61000-4-20:2010 und ist identisch mit der Internationalen Norm IEC 61000-4-20:2010.

Sie gilt für die Messung der Störaussendung und die Prüfung der Störfestigkeit von elektrischen oder elektronischen Geräten (Einrichtungen) in Bezug auf hochfrequente elektromagnetische Felder, wobei verschiedene Arten von TEM-Wellenleitern (transversal elektromagnetisch, TEM) eingesetzt werden.

Diese beinhalten offene Strukturen (zum Beispiel Streifen Leiter und EMP-Simulatoren) und geschlossene Strukturen (zum Beispiel TEM-Zellen), die weiter in Ein-, Zwei- oder Vieltor-TEM-Wellenleiter unterteilt werden können.

Der Frequenzbereich hängt von den speziellen Prüfanforderungen und dem speziellen Typ des TEMWellenleiters ab. Prüflinge, die im TEM-Wellenleiter geprüft werden sollen, müssen klein sein und es dürfen keine Leitungen an sie angeschlossen sein.

Gegenüber der vorhergehenden Norm wurde unter anderem die Norm umstrukturiert, die Abschnitte 7 bis 9 und ein neuer informativer Anhang betreffend die Feldsondenkalibrierung ergänzt.

DIN EN 61340-4-7 (VDE 0300-4-7):2011-06 (Entwurf)

Elektrostatik Teil 4-7: Standard-Prüfverfahren für spezielle Anwendungen – Ionisation
(IEC 101/335/CD:2011)

Diese Norm enthält Prüfmethoden und Verfahren für die Bewertung und die Auswahl von Ausrüstungen und Systemen für die Ionisation von Luft (Ionisatoren).

Sie stellt Messtechniken zur Bestimmung der Offsetspannung (lonengleichgewicht) und der Entladezeit (Ladungsneutralisation) für Ionisatoren unter spezifischen Bedingungen auf.

DIN EN 61340-4-8 (VDE 0300-4-8):2011-06 (Entwurf)

Elektrostatik Teil 4-8: Standard-Prüfverfahren für spezielle Anwendungen Schirmwirkung gegen elektrostatische Entladung - Beutel (IEC 101/330/CD:2011)

Dieser Norm-Entwurf beschreibt ein allgemeines reproduzierbares Verfahren zum Prüfen und Bestimmen der Schirmungseigenschaften von Abschirmbeuteln gegen elektrostatische Entladungen. Die Nennspannung der Prüfeinrichtung beträgt 1000 V.

Dieses Prüfverfahren stellt durch den Verzicht auf die Verwendung von zwei Spannungs-Messzangen und die Verwendung einer einzigen Strom- Messzange für Messzwecke eine bedeutende Änderung dar.

Dies wurde gemacht, um die Probleme zu beseitigen, die beim Versuch, die Spannungs-Messzangen abzugleichen, auftreten, was zu Messfehlern führte.

DIN EN 61340-5-1 (VDE 0300-5-1):2011-06 (Entwurf)

Elektrostatik Teil 5-1: Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene
Allgemeine Anforderungen (IEC 101/333/CD:2011)

Dieser Norm-Entwurf beschreibt die notwendigen Anforderungen an Entwurf, Erstellung, Einrichtung und Aufrechterhaltung eines Kontrollprogramms gegen elektrostatische Entladungen (ESD) für elektrische oder elektronische Teile, Komponenten und Geräte, die hergestellt, verarbeitet, montiert, installiert, verpackt, gekennzeichnet, betrieben, erprobt, geprüft oder auf eine andere Art und Weise gehandhabt werden und die gegen Schädigungen durch elektrostatische Entladungen von 100 V oder mehr nach Human Body Model empfindlich sind.

DIN EN 55024 (VDE 0878-24):2011-09

Einrichtungen der Informationstechnik - Störfestigkeitseigenschaften Grenzwerte und Prüfverfahren (CISPR 24:2010)
Deutsche Fassung EN 55024:2010

Diese Norm enthält die Deutsche Fassung der Europäischen Norm EN 55024:2010, die die Internationale Norm IEC/CISPR 24:2010 übernimmt. Sie legt Grenzwerte und Prüfverfahren für die Störfestigkeit von Einrichtungen der Informationstechnik (ITE) fest.

Besondere Prüfbedingungen und Bewertungskriterien für bestimmte Gerätearten werden in den normativen Anhängen spezifiziert.

Gegenüber der vorhergehenden Ausgabe wurden die normativen Verweisungen aktualisiert, die im Anhang A enthaltenen Festlegungen zu den besonderen Prüfbedingungen und Bewertungskriterien für Telekommunikations-Endeinrichtungen erweitert sowie besondere Prüfbedingungen und Bewertungskriterien für x-DSL-Einrichtungen mithilfe des neuen Anhangs H ergänzt.

DIN EN 61000-4-16 (VDE 0847-4-16):2011-09

Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) - Teil 4-16: Prüf- und Messverfahren Prüfung der Störfestigkeit gegen leitungsgeführte, asymmetrische Störgrößen im Frequenzbereich von 0 Hz bis 150 kHz
(IEC 61000-4-16:1998 + A1:2001 + A2:2009);
Deutsche Fassung EN 61000-4-16:1998 + A1:2004 + A2:2011

Diese Norm enthält die Deutsche Fassung der Europäischen Norm EN 61000-4- 16:1998+A1:2004+A2:2011 und ist identisch mit der Internationalen Norm IEC 61000-4-16:1998 und ihren Änderungen 1:2001 und 2:2009.

Sie legt die Prüfung und einen Bereich bevorzugter Prüfpegel für die Störfestigkeit von elektrischen und elektronischen Geräten und Einrichtungen gegen leitungsgeführte asymmetrische Störgrößen im Frequenzbereich von 0 Hz bis 150 kHz fest. Informationen zur Entstehungsursache und den Quellen solcher Störgrößen und zu den Kopplungsmechanismen, mit Hilfe derer die Störgrößen auf ein Gerät übertragen werden können, werden in der Norm in einem Abschnitt unter der Überschrift „Allgemeines" und im Anhang A gegeben.

Zum Zweck der Prüfung der Störfestigkeit von elektrischen und elektronischen Geräten und Einrichtungen legt die Norm einen Bereich von empfohlenen Prüfpegeln fest, die zum einen für Dauer- und für Kurzzeitprüfungen mit Gleichspannung sowie mit Wechselspannungen mit den Stromversorgungsfrequenzen 0 Hz, 162/3 Hz, 50 kHz und 60 Hz und zum anderen für Prüfungen mit Wechselspannungen im Frequenzbereich von 15 Hz bis 150 kHz gelten.

Ferner beschreibt sie die erforderliche Prüfeinrichtung und die Prüfverfahren und enthält allgemeine Festlegungen zum Prüfbericht und zur Bewertung der Prüfergebnisse. Gegenüber der vorhergehenden Ausgabe wurden unter anderem die datierten in undatierte Verweisungen geändert und die Verweisungen auf ITU-T-Empfehlungen gestrichen. Außerdem wurde im Abschnitt 8.2 zur Durchführung der Prüfung ergänzt, dass für den Erdungsanschluss keine spezifische Prüfung erforderlich ist. Dadurch bedingt ist auch die entsprechende bisherige Anmerkung entfallen.

DIN EN 62041 (VDE 0570-10):2011-09

Sicherheit von Transformatoren, Drosseln, Netzgeräten und entsprechenden Kombinationen - EMV-Anforderungen (IEC 62041:2010)
Deutsche Fassung EN 62041:2010

Diese Internationale Norm für eine Produktfamilie gilt für Transformatoren, Drosseln, Netzgeräte und deren Kombinationen, die in der Normenreihe IEC 61558 behandelt werden. Diese Norm behandelt die Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit für Aussendungen und die Störfestigkeit im Frequenzbereich von 0 Hz bis 400 GHz.

Für Frequenzen, für die keine Anforderungen festgelegt sind, sind keine Messungen erforderlich. Transformatoren, Drosseln, Netzgeräte und deren Kombinationen, die mit einem Gerät oder einer Einrichtung geliefert werden oder in diese eingebaut sind, sollen der für dieses Gerät oder diese Einrichtung zutreffenden EMV-Norm entsprechen. Diese Norm darf jedoch als Leitfaden für die Einzelprüfung von Transformatoren, Drosseln, Netzgeräten und deren Kombinationen vor dem Einbau in Geräte oder Einrichtungen angewendet werden.

Diese EMV-Norm behandelt nur das Betriebsverhalten. Andere Betriebszustände des Transformators, der Drossel und der Netzgeräte (z. B. simulierte Fehler in den Stromkreisen für Prüfzwecke oder Funktionssicherheit aufgrund des Effektes elektromagnetischer Erscheinungen oder der Bewertung der Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf den Menschen) werden in dieser Norm nicht berücksichtigt.

DIN EN 62479 (VDE 0848-479):2011-09

Beurteilung der Übereinstimmung von elektronischen und elektrischen Geräten kleiner Leistung mit den Basisgrenzwerten für die Sicherheit von Personen in elektromagnetischen Feldern (10 MHz bis 300 GHz) (IEC 62479:2010, modifiziert)
Deutsche Fassung EN 62479:2010

Diese Norm enthält die Deutsche Fassung der Europäischen EMF-Fachgrundnorm EN 62479:2010. Sie übernimmt die Internationale EMF-Fachgrundnorm IEC 62479:2010 mit gemeinsamen europäischen Abänderungen. Sie legt Anforderungen zum Nachweis der Sicherheit von Personen in elektromagnetischen Feldern im Frequenzbereich von 10 MHz bis 300 GHz von elektrischen und elektronischen Geräten und Einrichtungen mit kleiner Leistung fest. Hierzu spezifiziert sie eine Niedrigleistungsausschlussgrenze und beschreibt die Ermittlung dieser Grenze in Abhängigkeit von den relevanten Parametern.

Geräte, die aus sich heraus konform sind oder eine entsprechend geringe Eingangsleistung haben oder deren verfügbare Antennenleistung oder mittlere abgestrahlte Leistung die Niedrigleistungsausschlussgrenze einhält, halten die vorliegende Norm ein und bedürfen keiner weiteren Beurteilung. Informationen zur Ableitung der Niedrigleistungsausschlussgrenze werden im Anhang A gegeben. Die Ableitung kann auf Betrachtungen zur spezifischen Absorptionsrate oder zur Leistungsdichte beruhen.

Unter bestimmten Bedingungen kann für ein körpernah betriebenes Gerät auch eine höhere alternative Niedrigleistungsausschlussgrenze benutzt werden, deren Ableitung im informativen Anhang B beschrieben ist.

Des Weiteren enthält die Norm im Anhang B Informationen zur Einhaltung dieser Norm durch Geräte, die gepulste Felder erzeugen. Wenn für ein Gerät beziehungsweise eine Einrichtung die Übereinstimmung mit den Festlegungen in diesem Entwurf nicht gezeigt werden kann, können andere Normen einschließlich der EMF-Fachgrundnorm EN 62311 oder zutreffende (EMF-)Produktnormen für die Beurteilung verwendet werden.

Ferner enthält die Norm Festlegungen zur Berücksichtigung der Messunsicherheit bei der Beurteilung, ob die Grenzwerte eingehalten sind, und für die Gestaltung des Bewertungsberichts. Durch die gemeinsamen europäischen Abänderungen werden Europa-spezifische Festlegungen, die bereits Bestandteil der durch die vorliegende Norm ersetzten EN 50371:2002 waren, ergänzt. Diese betreffen die Herstellung des Bezugs zu den Basisgrenzwerten der Europäischen Ratsempfehlung 1999/519/EG.

Quelle: DIN-Mitteilungen 06-09/2011