Konzeptionierung

Unter diesem Gesichtspunkt verstehen wir uns als Dienstleister für unsere Kunden zur Einführung eines QM Prozesses in deren Firmen. Darüber hinaus begleiten wir Sie während des gesamten Projektes von der Designphase bis zum CE-Konformitätsnachweis durch Prüfungen mit der Erstellung technischer Dokumente und erstellen für Sie, die nach der EMV-Richtlinie geforderte Risikoanalyse mit Bewertung. Im Sonderfall können wir das Verfahren auch für nachträgliche Qualifikationen von bereits fertig gestellten Produkten anbieten.

QM-prozess emv

Durch die Einarbeitung eines firmen-querschnittlichen QM-Prozess EMV können Ihre Grenzwerte EMV nach harmonisierten Normen und nach Stand der Technik, entsprechend  der EMV Richtlinie eingehalten werden.

Das Ziel ist dabei die Sicherstellung, dass ein Betriebsmittel zusammen mit anderen, ohne unzumutbare Beeinträchtigung arbeiten kann.

 

Die EMV Richtlinie fordert für den Konformitätsnachweis nicht nur die entsprechenden Messungen, sondern obligatorisch eine Dokumentation durch „Techn. Dokumente“ incl. Risikoanalyse und Bewertung.

Keine Techn Dokumente ist formal Nichtkonformität

Anhang II der EMV-Richtlinie 2014/30/EU

Modul A INTERNE FERTIGUNGSKONTROLLE

  1. Technische Dokumente

Der Hersteller erstellt die technischen Dokumente. Anhand dieser Unterlagen muss es möglich sein, die Übereinstimmung des Gerätes mit den betreffenden Anforderungen zu bewerten; Sie müssen eine geeignete Risikoanalyse und –bewertung enthalten.

Als Ihr Partner  im Bereich EMV unterstützen wir unsere Kunden durch einen QM Prozess EMV  zur Erfüllung der Forderung der EMV Richtlinie und auch um eine optimale Zuverlässigkeit durch inhärente INTRA  EMV zu erreichen. Durch Entkopplung von EM Störquellen und Störsenken im inneren eines Betriebsmittels, stellt die inhärente INTRA EMV den Qualitätsanspruch an eine optimale Verfügbarkeit eines Betriebsmittels sicher.

In der Verfahrensbeschreibung wird ein Verfahren beschrieben das die EMV eines Produktes von Beginn der Designdefinition, über Konstruktion, bis zur Fertigung  und darüber hinaus bis Typprüfung und Produktpflege im life cycle während des  Produktionszeitraums moderiert.

 

 

 

Standardisiertes Gliederungsschema von Bauvorschrift, Verfahrensanweisung bis zur Risikobewertung.

 

Die Vorteile der standardisierten und synchronisierten Gliederung des gesamten Verfahrens:

  • gezielte Informationssteuerung innerhalb des Produktionsprozesses
  • optimierte Schnittstelle zwischen Entwicklung und Konstruktion/Fertigung
  • enorme Zeiteinsparung im Produktsteuerungsprozess
  • reduzierter Zeitaufwand in der Schnittstellenbetreuung von Produktlinien

Konzeptionelle Grundlagen des VErfahrens

1. FESTLEGUNG EMV EINSATZBEDINGUNGEN UND BESTIMMUNGS GEMÄßEN GEBRAUCH.

 

Die Prüfung eines Systems nach einer harmonisierten Norm alleine, kann eventuell nicht alle elektromagnetischen Gefährdungen am vorgesehenen Einsatzort bei bestimmungsgemäßem Gebrauch abdecken. Sowohl das EMV-Gesetz als auch das ProdHft Ges, fordert konstruktiv den Stand der Technik zu berücksichtigen. Normen haben „nicht schon kraft ihrer Existenz die Qualität von anerkannten Regeln der Technik und begründen keinen Ausschließlichkeitsanspruch" (BVerwG 30.9.1996)

 

Für das Anwenden von Normen ist eine kritische Betrachtung der Anwendung insbesondere dann, wenn es sich um eine Norm handelt, die sich erst noch als anerkannte Regel der Technik bewähren soll. Zur Sicherstellung der EMV sind folgende Maßnahmen erforderlich:

  • Technische Dokumente für das Produkt erstellen
  • Festlegung der Einsatzumgebung des Betriebsmittels für den bestimmungsgemäßen Betrieb gemäß dem Stand der Technik (z.B. durch Anwendung harmonisierter Normen) in der „Technischen Spezifikation“
  • Dokumentation und Bewertung der angewandten Maßnahmen zur Sicherstellung der EMV in den technischen Dokumenten zum Betriebsmittel
  • Nachweis der Fähigkeit der getroffenen Maßnahmen, während des bestimmungsgemäßen Betriebs des Betriebsmittel
  • In Verfahrensschritt 1 entstehende Dokumente:
    • Techn EMV Spezifikation der Rahmenbedingungen
    • EMV Prüfplan
    • Vorgaben für Bedienungsanleitung und Inbetriebnahme Anleitung

2. STRUKTURIERUNG: KOMPONENTEN EINBAURÄUME; STRUKTURIERUNG VERDRAHTUNG

  • Strukturierung des Betriebsmittels  zur Minderung der Komplexität der Beeinflussungspfade
  • Festlegung: Zonen von Komponenten Einbauorten entsprechend Zielsetzung, des Verfahrens, Erfüllung der Forderung nach EMV-Richtlinie oder/und  inhärente INTRA EMV .
  • Festlegung EMV gerechte Verkabelung.
  • In Verfahrensschritt 2 entstehende Dokumente:
    • Zonen und Bereichsliste/bzw. Grafik: Erfassung und Beurteilung EMV-Parameter Einbauräume
    • Verlegewegliste/ bzw. Grafik: Definition der Verlegewegmaßnahmen typischer Schnittstellenverbindungen
    • Bauvorschrift: Auswahl: Detailmaßnahmen für aktuelles Projeke

 

3. BEURTEILUNG DER EMV-EIGNUNG VON KOMPONENTEN UND SCHNITTSTELLEN

Die EM- Verträglichkeit von Komponenten untereinander ist nicht nur für das Fernfeld nach EMV Richtlinie, sondern auch im Nahbereich zu bewerten.

  • EMV- Beurteilung der Komponenten:
    • Die Betrachtung von Komponenten ist unterschiedlich, je nach Wahl der Zielsetzung des Verfahrens und der darin eingeschlossenen Risikobetrachtung
    • Beurteilung von Bewertungskriterien der einzusetzenden Komponenten
    • Komponenteneinbau Maßnahmen
    • Komponentenklassifizierung
    • EMV-Beurteilung: Schnittstellen
  • In Verfahrensschritt 3 entstehende Dokumente:
    • Komponentenliste: Definition Parameter einzusetzender Komponenten
    • Verbindungsliste: Definition der EMV-Parameter typischer Schnittstellenverbindungen
    • Bauvorschrift: Auswahl: Detailmaßnahmen für aktuelles Projekt

 

4. FESTLEGUNG KONSTRUKTIVER MAßNAHMEN ZUR ENTKOPPLUNG DER STRUKTUREN

Nach Festlegung der Zonen und Bereichen, als auch der Verlegewege darin, ist eine weitere Risikominderung durch Anwendung von konstruktiven Maßnahmen zu erreichen

Festlegung konstruktiver EMV-gerechter Komponenteneinbau entsprechend Zielstzung des Verfahrens

  • In Verfahrensschritt 4 entstehende Dokumente
    • Bauvorschrift: Auswahl Detailmaßnahmen für aktuelles Projekt
Risikokalkulation nach FMEA Verfahren

5. EMV-RISIKOKALKULATION DES PRODUKTES NACH FMEA VERFAHREN

 

Anhang II der EMV-Richtlinie 2014/30/EU

Modul A INTERNE FERTIGUNGSKONTROLLE

1. Technische Dokumente

Der Hersteller erstellt die technischen Dokumente. Anhand dieser Unterlagen muss es möglich sein, die Übereinstimmung des Gerätes mit den betreffenden Anforderungen zu bewerten; Sie müssen eine geeignete Risikoanalyse und –bewertung enthalten.

 

Die im Prozess integrierte Risikobewertung. hat die Zielsetzung durch Standardisierung für eine Vielfalt von Produkten anwendbar und einfach praktisch umsetzbar zu sein.

 

Durch die Verfahrens Durchführung nach der Verfahrensanweisung wurden alle möglichen Gefährdungsereignisse abgefragt und zur Vermeidung von ungewollten Beeinflussungen Gegenmaßnahmen gefordert.

 

Die nunmehr durchzuführende mit identisch mit der Verfahrensanweisung gegliederten Risikokalkulation stellt die numerische Bewertung auf das Bewertungs-Protokoll ab. 

Qualitätssicherungsmaßnahmen nach Abschluss und Fertigung

6. QS MAßNAHMEN NACH ABSCHLUSS UND FERTIGUNG

 

Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Betrieb, entsprechend bestimmungsgemäßem Gebrauch. Vor Beginn der Prüfungen ist ein ordnungsgemäßer Betrieb zu gewährleisten. Auch muss der Aufbau eines Prüflings mit dem späteren bestimmungsgemäßen Gebrauch übereinstimmen. Ein Abgleich mit den normativen Vorgaben ist zu bewerten.

 

Verifizierung und Validierung System  EMV

  • Inaugenscheinnahme der Peripherie
  • Funktionale Testläufe nach Fertigstellung des Betriebsmittel
  • Dokumentierung der Detailmaßnahmen nach Abschluss der Fertigung Typprüfling